Dez 31
Wer meine Artikel schon eine Weile verfolgt, hat sicherlich bereits festgestellt, dass ich mich des öfteren über die “Dummheit” einiger Pflegekräfte lustig gemacht habe. Vor ein paar Tagen verblüfte mich jedoch eine Pflegerin mit messerscharfer Logik. Natürlich will ich Euch dieses seltene Ereignis nicht vorenthalten
Ausgangssituation war die Wahl meiner Fußbekleidung nach dem Duschen:
” Möchten sie ihre Kompressionsstrümpfe anziehen”
Kopfschütteln
“Möchten sie normale Socken anziehen?”
Kopfschütteln
“Aber….. aber dann haben sie ja nackte Füße!”
(Macht Sinn, wenn in zehn Minuten die Fusspflege ansteht)
Mein Weltbild war erschüttert, sollte es tatsächlich intelligentes Leben auf diesem Planeten geben? Zum Glück hat wenige Tage später ein Kollege das Bild wieder gerade gerückt.
Ausgangssituation war, dass ich durch Gesten geäußert habe, dass etwas nicht stimmt. Nun folgte die übliche Fragerunde, um die Position des Problems zu bestimmen:
“Ist es am Kopf?”
Kopfschütteln
“Ist es am Oberkörper?”
Zustimmung
“Also an den Beinen!”
Und ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, warum den Typ so komisch läuft…
Trotz Allem wünsche ich einen guten Rutsch und ein schönes Jahr 2012
Dez 31
Und ich dachte, ich hätte einen hohen Anspruch an meine Pflegekräfte

Dez 27
Heute ist nach mehreren Problemen und Verzögerungen endlich unsere Photovoltaikanlage in Betrieb gegangen. Das bedeutet, dass mein Rollstuhl, zumindest in der Theorie, ab sofort mit Ökostrom fährt.
Endlich muss ich kein schlechtes Gewissen mehr haben
Dez 24
Ich wünsche all meinen Leserinnen und Lesern ein schönes Weihnachtsfest.
Macht das Beste draus!
Dez 18




(Advent, Advent
Mein Rollstuhl brennt)
Die Fahrt wurde nun immer schneller
Mein Herz das sackte in den Keller
Mit letzter Kraft, man glaubt es kaum
Fuhr ich in einen Tannenbaum
Advent, Advent
Der Baum jetzt brennt
Und zwischen all den Tannenspitzen
Seh ich schon das Blaulicht blitzen
Die Feuerwehr löscht schnell die Glut
Und langsam fass ich wieder Mut
Egal wie schmerzhaft es auch war
Ich freu mich schon aufs nächste Jahr
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Dez 11



(Advent, Advent
Mein Rollstuhl brennt)
Doch in der zweiten Kurve dann
Fing schon das Desaster an
Wollte bremsen, horido
Die Bremse brannte lichterloh
Den Porsche vor mir, welch ein Hohn
Rechts überholte ich ihn schon
Erst die Speichen, dann die Reifen
Das Feuer begann um sich zu greifen
(Fortsetzung folgt)
Dez 04


(Advent, Advent
Mein Rollstuhl brennt)
Fuhr im Schuß den Berg hinunter
Anfangs war ich noch ganz munter
Die erste Kurve mit Bravour
Ich nur auf zwei Rädern fuhr
(Fortsetzung folgt)
Nov 27

Advent, Advent
Mein Rollstuhl brennt
Kann nicht bremsen, kann nicht wenden
Wie wird diese Fahrt wohl enden?
(Fortsetzung folgt)
Nov 13
Eine neue Folge aus der Serie

Es begab sich aber zu der Zeit, dass mal wieder ein neuer Pfleger eingearbeitet werden sollte. Um kurz vor 19 Uhr klingelt es und vor der Tür steht ein kompakter 3-Zentner-Mann. Seiner Gewichtsklasse entsprechend hat er sein Auto direkt vor der Tür auf dem Rad- und Fussweg platziert. Nach einer kurzen Erinnerung an die geltenden Verkehrsregeln, stellt er missmutig sein Fahrzeug auf einen der 40m entfernten, öffentlichen Parkplätze. Er kommt mit schwerem Gepäck herangestapft, klingelt erneut und Julian (6 Jahre alt) stürzt, in der Erwartung seines Lieblingspflegers zur Tür. Er öffnet die Tür, zögert kurz, um dann laut zu rufen “Du bist nicht der richtige Mann! Tschüühüüß” Und zack, Tür zu. Die noch anwesende Pflegerin stürmt zur Tür und schaft es mit einiger Überredungskunst Pfleger T. zu überzeugen, dass er doch bleiben möge.
In den nächsten zwei Stunden bekommen nicht viel von ihm mit, er watschelt seinem ihn einarbeitenden Pfleger brav hinterher, lässt sich das Haus und meine Gerätschaften zeigen, schaut mal beim Absaugen zu, usw.
Dann gegen 21 Uhr eröffnet er uns, dass er nicht bleiben wolle, er habe mit der Pflegedienstleitung telefoniert und werde die Einarbeitung jetzt abbrechen. So unfreundlich sei er noch nie in all den Jahren empfangen worden. Wenn sogar der Kleine(zur Erinnerung: Julian, 6 Jahre alt) schon sage, er sei unerwünscht, dann gehe er eben wieder, sprachs und ließ uns verdutzt stehen. Nach einer kleinen Pause brachen wir in schallendes Gelächter aus. Bis heute ist mir nicht genau klar, was wir falsch gemacht haben; der fehlende rote Teppich kann es nicht sein (schließlich ist unsere Eingangsmatte rot), vielleicht war es nur, weil wir diesesmal ausnahmsweise auf den Empfang mit militärischen Ehren verzichtet haben…..
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